So funktioniert der Schlafrechner
Eine Nacht besteht aus mehreren Schlafzyklen aus Leicht-, Tief- und REM-Schlaf, die im Mittel etwa 90 Minuten dauern. Wer am Ende eines Zyklus aufwacht, fühlt sich meist frischer als beim Wecken aus dem Tiefschlaf. Zubettgehzeit = Weckzeit − 15 Minuten Einschlafzeit − Anzahl der Zyklen × 90 Minuten.
Beispiel: Wecker um 6:30 Uhr
Für 5 Zyklen (7,5 Stunden Schlaf): 6:30 − 7:30 − 0:15 = 22:45 Uhr. Für 6 Zyklen (9 Stunden): 21:15 Uhr. Für 4 Zyklen (6 Stunden): 0:15 Uhr.
Wie viel Schlaf ist nötig?
Erwachsene brauchen in der Regel 7 bis 9 Stunden Schlaf, Jugendliche 8 bis 10 Stunden und Schulkinder 9 bis 12 Stunden. Die empfohlene Option im Rechner liegt diesen Werten für Erwachsene am nächsten.
Grenzen der Methode
Die Dauer eines Zyklus schwankt von Mensch zu Mensch und von Nacht zu Nacht. Verstehen Sie die Zeiten als Ausgangspunkt. Anhaltende Einschlafprobleme, lautes Schnarchen oder starke Tagesmüdigkeit sollten ärztlich abgeklärt werden.